PG Bad Neustadt

Nach dem Gottesdienst zum Dreikönigsfest, in dem die Besucher über das Beispielland dem Südsudan der diesjährigen Sternsingeraktion informiert wurden, sendet Pfr. Andreas Krefft die Sternsinger aus. Da nicht alle Haushalte besucht werden können liegen in den nächsten Tagen in der Kirche Segenstütchen aus, die mitgenommen werden können. Darin befindet sich ein Flyer mit Informationen und ein Türaufkleber, der zuvor gesegnet wurde. Freudig empfing Pfr. Krefft die Sternsinger vor dem Pfarrhaus.



Sternsinger aus St. Konrad brachten den Segen in die Häuser
Nach dem Gottesdienst zum Dreikönigsfest in der Pfarrkirche St. Konrad in der Gartenstadt konnten Pfarrer Heinz Röschert und Diakon Wolfgang Dömling 19 Sternsinger im Alter zwischen fünf und 17 Jahren auf den Weg schicken. Zuvor segnete Diakon Wolfgang Dömling die Kreide und die Türaufkleber, die die sieben Gruppen mitnahmen und so die Segenswünsche an die Türen der Häuser brachten. Der Erlös der Sternsingeraktion wird dieses Jahr für Gesundheitsprojekte im Südsudan verwendet, wie zuvor bei einer Präsentation und einem Film in der Messfeier gezeigt wurde. Coronakonform liefen Caspar, Melchior und Balthasar möglichst in Geschwistergruppen, oft begleitet von einem Elternteil durch die Gartenstadt.


Bilder: Otto Jahrsdörfer
Text: Petra Bieber

In Löhrieth wurden drei Gruppen der Sternsinger am Vorabend zum 6. Januar von Pfarrer Andreas Krefft ausgesandt. Am Dreikönigstag gingen die Sternsinger durch das Dorf und sammelten für bedürftige Kinder in Afrika. In diesem Jahr war das Beispielland der Südsudan.

Am Nachmittag des Heiligen Abends fanden in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt und St. Konrad die Familienkrippenfeiern statt. Wegen der anhaltenden hohen Inzidenzen konnte ein Krippenspiel wie gewohnt nicht stattfinden. In der Pfarrei Mariä Himmelfahrt wurde den Kindern durch Diakon Thomas Prapolinat anhand von den anwesenden Menschen und Tieren in der Krippe die Weihnachtsgeschichte nahe gebracht. In der Pfarrei St. Konrad durften die Kommunionkinder den Kinderweihnachtsbaum zu Beginn schmücken, sodass die Kiche in einem ganz besonderem Licht erstrahlte.

Gebet, Gesang, Geborgenheit in der Stille

 Beten, Singen - Stille! In sich hineinhören, in die Tiefe gehen, ins Gespräch mit Gott kommen inmitten einer Gemeinschaft. So ein Lichtergebet fand am Freitag, 29.10.2021 um 19.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt statt. Im Zentrum dieses Gebetes stand das Kreuz in der Mitte, wo die Gottesdienstbesucher ihre Lasten ablegen konnten. Die katastrophale Flut vom Ahrtal stand noch einmal zentral im Mittelpunkt. Die charakteristischen Gesänge, die sehr kurz sind, werden immer wieder wiederholt. Der Text ist oft eine einzelne Bibelstelle. Das bekannte Lied „Meine Hoffnung und meine Freude“ welches gesungen wurde, hat es bereits in unser Gesangbuch geschafft. Die außergewöhnliche Atmosphäre im Kerzenlicht erhellten und illuminierten Kirchenraum war einzigartig. ALLEN ein herzliches Vergelt`s Gott, welche den Gottesdienst vorbereitet und nachbereitet haben. Wer so einen Gottesdienst miterleben möchte, ist dazu am 19.11. 2021 um 19.00 Uhr eingeladen.

Für das Pastoralteam Diakon Thomas Prapolinat

Am Sonntag der Weltmission wurden im Gottesdienst die drei neuen Mini's Lena Beierkuhnlein, Felix Dücker und Jonas Wüscher vorgestellt. Auf die Frage von Diakon Wolfgang Dömling, ob sie bereit sind den Ministrantendienst gewissenhaft und würdevoll auszuführen, antworteten die neuen Minis  "Ich bin bereit".  Danach wurden sie in die Gemeinschaft der Ministranten aufgenommen und bekamen von Oberministrant Andreas Laukenmann und Ministrantin Sarina Dücker das Ministrantenkreuz umgehängt. Pfr. Heinz Röschert, der den Gottesdienst zelebrierte, wünschte den Neuen viel Freunde bei ihrem Dienst am Altar.

Danken - Teilen - Helfen

Danke für alle guten Gaben, danke für das Gemüsebeet! So sangen die Kindergartenkinder beim Familiengottesdienst zu Erntedank in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Gott danken für das Gemüse und Obst, welches ER für uns wachsen lässt. „Amalie“ - die Feld- und Kirchenmaus erzählte uns, wie aus einem winzigen Senfkorn ein großer Senfbaum wachsen kann unter Hilfe von gutem Boden, Regen, Sonne und Wind.

Die Gottesdienste in der Pfarreiengemeinschaft Bad Neustadt zum Erntedankfest standen unter dem Motto: DANKEN - HELFEN - MITEINANDER TEILEN

Der Erlös der Kollekte und durch verschiedene Aktionen wollen die verschiedenen Pfarreien beim Wiederaufbau des Kindergartens St. Johannes in Dernau mithelfen. In Dernau ist wie in vielen anderen Orten im Ahrtal nichts wie es einmal war. In unzähligen Gesprächen mit den akut Betroffenen werden die Mitarbeiter des Pastoralteams hautnah mit den Nöten der Menschen konfrontiert.

Dankes-Laudatio an Gartenstädter Krippenbauer Rolf Sietz

Küsterin Christa Sietz, die „gute Seele“ der Sakristei der Gartenstädter St. Konrad Kirche geht eine Woche nach ihrem 80sten Geburtstag in den wohlverdienten Ruhestand. Die „Ehrensache“ als Kommunionhelferin bei Gottesdiensten im Bad Neustädter Stadtteil steht aber weiter auf ihrem Zukunftsplan. Als junge Heranwachsende lernte sie das Handwerk der technischen Zeichnerin in der Siemens und übte ihren Beruf auch einige Jahre dort aus. Dann kamen ihre beiden Kinder in das Leben von Christa und Rolf Sietz. Sie gab ihren Job auf und fand im St. Konrad Kindergarten und dem Konrad-Haus eine Beschäftigung. Ihren beiden Kindern Monika und Andreas konnte sie so mehr Zeit widmen. Diese waren dort als Kindergartenkinder. Pfarrer Albin Lieblein sprach sie eines Tages an, dass er sie in der Sakristei und in der Kirche gebrauchen könnte. Christa Sietz stieg am 13. Februar 1988 in die Fußstapfen ihres Vaters. Dieser war fast 25 Jahre Küster in der Gemeinde Salz. Es war der Geburtstag meines Vaters, erinnert sich die Gartenstädter Neurentnerin. Früh morgens die Kirchentüren mit ihrem Wahlspruch „Gott zur Ehre, dem Menschen zum Heil“ aufschließen, gehörten wie das Ablegen der liturgischen Gewänder vor dem Gottesdienst, das Bereitstellen aller Dinge, die für eine Messfeier gebraucht werden, das Läuten der Glocken, ein Auge auf die Ministranten werfen, die Weihwasserkessel füllen, dem Geistlichen einfach zur Seite zu stehen gehörten zu ihrem Arbeitsalltag als kirchliche Teilzeitkraft. Der Küster Alltag endete mit dem Verschließen des Gotteshauses. Auch nach 33 Jahren kam dabei ein „Dank sei dir oh Herr“ leise über ihre Lippen. Eine handschriftlich aufgesetzte Lohnabrechnung vom März 1988, kaum war sie im Dienst, zeigten mit 31 Messen, sieben Andachten und zwei Beerdigungen auf, dass man als Küster und Küsterin alle Hände voll zu tun hat. Neben den Gottesdiensten standen auch Hausmeistertätigkeiten wie Rasenmähen oder der Winterdienst auf ihrer Arbeitsagenda. Ebenso das Waschen der Ministrantengewänder sowie der Altardecken. Im Alter von 63 Jahren wollte sie schon einmal in den Küsterinnen-Ruhestand gehen. Dann kam Dekan Bernold Rauch als Seelsorger in die Gartenstadt. Diesen wollte sie nicht alleine lassen und blieb. Die Jahre vergingen. „Jetzt gehe ich aber in Rente“ und schon stand wieder ein geistlicher Wechsel an. Dekan Andreas Krefft übernahm die von schon weit sichtbare gelbe Kirche. Auch diesen wollte sie als Sakristei-Fachkraft nicht im Regen stehen lassen und blieb wieder. Mit frischen 80 Jahren geht nun doch die „ gute Mutter der Sakristei“, wie sie oft von Dekan Krefft genannt wurde. Ausgezeichnet wurde sie für 30 Jahre Küsterdienst mit der Ehrennadel des Messnerverbandes und erhielt eine Ehrenurkunde von Bischof Franz Jung aus Würzburg, der ihr nun auch zum 80. Geburtstag gratulierte. Im Rahmen der Vorabendmesse, die Dekan Andreas Krefft und Diakon Wolfgang Dömling zelebrierten, verabschiedete sich nun die Kirchengemeinde von Christa Sietz. Konrad Müller von der Kirchenverwaltung und Elisabeth Ruhwedel vom Pfarrgemeinderat sprachen aber nicht nur ihr, sondern auch ihrem Mann Rolf Sietz Worte des Dankes, der Anerkennung und Gesundheitswünsche für die Zukunft aus. Die ganzen Gottesdienstbesucher sangen „Viel Glück und viel Segen“ und Dekan Krefft stellte fest, dass die beiden aus der Gemeinde nicht wegzudenken wären und Geschichte geschrieben hätten. Rolf Sietz meldete sich einst spontan, als ein ehrenamtlicher Fachhelferkreis ins Leben gerufen wurde. Er war dabei, als das Dach des Glockenturms erneuert werden musste. Über Nacht korrigierte er malerisch den Fehler am Bild des heiligen St. Konrads am Glockenturm. Er hatte, warum auch immer, sechs Finger an einer Hand. Seit dem wieder fünf. Der Künstler übernahm zahlreiche Aufgaben rund um die Kirche und dem St. Konradhaus. So gestaltete er im „alten Kindergarten“ einen Gang im „Hundertwasser Stil“ und hatte nicht nur da ein besonderes Herz für Kinder, die ihm dabei helfen dürften. Über fast 30 Jahre gestaltete er die Weihnachtskrippe der Kirche Jahr für Jahr auf ein neues. Nie gab es ein gleiches Bild, aber immer dabei war die kleine Weihnachtsmaus „Fridolin“ mit einer Botschaft. Dekan Krefft merkte nach dem Evangelium an, dass Jesus ein „Herzensmensch“ sei. Christa und Rolf Sietz steckten in ihr Tun auch stets jede Menge Herz und werden der Kirchengemeinde St. Konrad fehlen. Sibille Krämer aus Bastheim übernimmt das Amt der Küsterin.

Zu Beginn der Ferien feierten die Familien mit ihren Kindern auf der Wiese hinter der Stadtpfarrkiche in Bad Neustadt einen Freiluftgottesdienst. Das Lied " Wir feiern heut ein Fest", so Diakon Wolfgang Dömling, sagt aus dass wir heute am Sonntag ein Fest des Glaubens feiern und uns über die Ferienzeit freuen können. Mit Symbolen wie einen Liegestuhl, ein Eis, ein Planschbecken und ein Buch zeigten die KInder was sie sich alles für die Ferien vorgenommen haben und was sie in den kommenden Wochen erwartet.

Pfarrer Andreas Krefft: „Ihr seid der Wahnsinn! Ich bin so berührt!“ Firmlinge erlaufen und erradeln zwölf neue Häuser für die Ärmsten in Burundi

Den unglaublichen Betrag von 7677 Euro haben etwa 50 Firmlinge aus dem Seelsorgsraum Bad Neustadt mit selbst organisierten „Solidaritäts-Touren“ gesammelt. Das Geld kommt dem Projekt „Abana Baseka – Häuser für Burundi“ zugute.

Im Rahmen einer Wortgottesfeier, die am Freitag letzter Woche in der Nikolauskirche in Herschfeld stattfand, überreichten die Firmlinge den Symbolscheck an Dekan Dr. Andreas Krefft, den Gründer von „Abana Baseka – lachende Kinder“ in Ruanda und Burundi. Die tiefe Ergriffenheit und Freude waren Dekan Krefft anzumerken. „Ihr seid der Wahnsinn! Ich bin so berührt“, sagte er zu den Jugendlichen. Niemals hätten er oder die anderen beteiligten Seelsorger mit einem solch hohen Betrag und einer so großen Teilnahme von Firmlingen gerechnet. Im Vorfeld hatte Dekan Krefft die Hoffnung geäußert, durch diese Aktion vielleicht drei neue Häuser für die Ärmsten in Burundi bauen zu können, die bisher nur in menschenunwürdigen Hütten aus Zweigen leben, in die es hineinregnet. Ein Haus für eine zehnköpfige Familie kostet gerade einmal 625 Euro. Und diese Summe sichert sogar noch eine Krankenversicherung für die ganze Familie, den Schulbesuch für die Kinder sowie die Anpflanzung von fünf Avocadobäumen, deren Früchte zur Ernährung der Familie beitragen. Doch mit 7677 Euro können nicht drei, sondern zwölf Häuser gebaut werden. Dekan Krefft war so überrascht und begeistert, dass er spontan versprach, die Summe auf 10.000 Euro aufzustocken, so dass sogar noch weitere vier Familien Häuser erhalten werden. 

Im Rahmen ihrer Firmvorbereitung waren Jugendliche aus 20 Orten des Seelsorgsraumes Bad Neustadt eingeladen worden, die Tradition der Solidaritäts-Wanderungen der Firmlinge für einen guten Zweck fortzuführen, die es hier schon seit vielen Jahren gibt. Wegen der Corona-Regeln konnten nicht, wie sonst üblich, alle Firmlinge gemeinsam zum Kreuzberg wandern. Deshalb mussten die Jugendlichen und ihre Familien diese „Soli-Tour“ heuer alleine organisieren und mit den engsten Angehörigen durchführen. Die Strecke und das Ziel waren dabei freigestellt. Die Jungen und Mädchen konnten auch entscheiden, ob sie wandern oder mit dem Rad fahren wollten. Die Kreativität und der Einsatzwille der Jugendlichen und ihrer Familien waren dabei für die Verantwortlichen der Aktion phänomenal. Ob im Pfingsturlaub im Hochgebirge oder auf dem Hohenröther Rundwanderweg, ob auf den Kreuzberg und zurück oder auf Wegen bei Irmelshausen, ob zu Fuß oder mit dem Rad - alle fanden etwas, das sie motivierte und herausforderte. Zuvor hatten die Jugendlichen Sponsoren für ihre Tour gesucht, die ihnen Kilometergeld für die gute Sache versprachen. Dabei hatten sie Verwandte und Bekannte angesprochen, aber auch Firmen und Banken.

„Es gibt kaum eine effektivere und zugleich motivierendere Art, Spenden zu sammeln. Ich bin überwältigt vom Ergebnis und so stolz auf alle, die mitgemacht haben!“, meinte Pastoralreferent Christian Klug, der diese „Solimärsche“ schon seit fast 30 Jahren mit Firmlingen durchführt und derzeit vor allem für die Pfarreiengemeinschaft „Don Bosco-Am Salzforst, Hohenroth“ zuständig ist. Außer ihm hatten Diakon Thomas Volkmuth für die Pfarreiengemeinschaft „St. Martin, Brend“, Diakon Wolfgang Dömling für die Pfarreiengemeinschaft Bad Neustadt und Pfarrer Leo Brand für die Pfarreiengemeinschaft „Um den Michaelsberg – Heustreu“ die diesjährige Aktion mit organisiert.

Sie alle feierten auch den Abschlussgottesdienst am Freitag mit. Dabei wurden auch Bilder von Firmlingen auf ihrer Tour gezeigt, außerdem ein Film aus Burundi, der zeigte, für wen die Jugendlichen unterwegs gewesen waren. Als Gruß zurück an Burundi drehten Diakon Dömling und Pfarrer Krefft auch gleich noch einen Clip, in dem alle anwesenden Firmlinge winkend „Hallo Burundi“ riefen. In seiner Predigt sagte Pastoralreferent Klug, dass die Jugendlichen „königlich“ gehandelt hätten, so, wie der König der Welt, der in der Weltgericht-Szene des Matthäusevangeliums sagt: „Was ihr dem Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.“

Einen ganz großen Dank richten die Seelsorger an alle Firmlinge und alle Familien, die diese Aktion organisiert und durchgeführt haben! Ihr Dank geht natürlich auch an alle Sponsoren, die mit ihrer großen Spendenbereitschaft gezeigt haben, dass ihnen die Ärmsten nicht gleichgültig sind! Und jemand sagte nach dem Gottesdienst treffend: „Da wird so oft auf ´die Jugend von heute´ geschimpft - aber schau dir an, was sie für andere tun!“

Text und Bild: Christian Klug

In der Pfarreiengemeinschaft wurde auf die Prozessionen verzichtet, aber durch die festlichen Gottesdienste und die Blumenteppiche konnte das Hochfest würdig gestaltet werden. Die einzelnen Gemeinden ließen es sich nicht nehmen festliche Blumenteppiche in und auch außerhalb der Kirche zu legen. Anstelle der Prozession wurde der eucharistische Segen mit der Monstranz gespenset. Das Fronleichnamfest am Donnerstag in der zweiten Woche nach Pfingsten wird Hochfest des Leibes und Blutes Christi genannt. Es ist ein Erinnerungsfest an die Einsetzung des Altarsakramentes, das eng mit dem Gründonnerstag verbunden ist. Das Hochfest wurde deshalb an das Ende der österlichen Zeit gelegt.

Fronleichnam Fotor

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